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Satzung des Gutes Gastgeben e.V.

§ 1 Name und Sitz 

(1) Der Verein führt den Namen Gutes Gastgeben. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Namen Gutes Gastgeben e.V. führen. 

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Berlin. 

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck 

(1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung

des zivilgesellschaftlichen Engagements von Gastgebern

des verantwortungsvollen und gesellschaftlich nachhaltigen Gastgebens vorzugsweise am eigenen Wohnort

der Entwicklung zeitgemäßer und flexibler Wohnformen (insbesondere Homesharing) unter Abwägung der Interessen aller Beteiligten und der Wahrung eines fairen Miteinanders

von Wissenschaft und Forschung zu den Themen Tourismus, Gentrifizierung und Wohnungspolitik

des Völkerverständigungsgedankens, der internationalen Gesinnung aller Bürger*innen und des Dialogs auf allen Gebieten der Kultur, 

von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz. 

(2) Der Satzungszweck wird unter anderem verwirklicht durch: die Veranstaltung von Seminaren und Tagungen, Kongressen und Kundgebungen, die Erstellung und Verbreitung von Bildungsinhalten, Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung, Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden sowie mit lokalen Clubs. Der Satzungszweck soll durch Dialog und Zusammenarbeit der Mitglieder und interessierter Dritter erreicht werden. 

(3) Der Verein erfüllt seine Ziele und Aufgaben überparteilich und unabhängig von Regierungen und Weltanschauungen nach freiheitlich-demokratischen Grundsätzen. 


§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4 Mitgliedschaft 

(1) Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche Person werden, die den Vereinszweck unterstützt und in Übereinstimmung mit allen für sie gültigen gesetzlichen lokalen, regionalen und nationalen Bestimmungen handelt. Zudem können natürliche und juristische Personen Fördermitglied werden, die in diesem Bereich geschäftlich oder gesellschaftlich aktiv sind. Fördermitglieder haben im Gegensatz zu ordentlichen Mitgliedern Rede- und Antragsrecht, aber kein Stimmrecht. 

(2) Der Mitgliedsantrag erfolgt schriftlich gegenüber dem Vorstand. Dieser entscheidet hierüber nach freiem Ermessen; eine Mitteilung von Ablehnungsgründen an den Antragsteller ist nicht erforderlich. Eine Anfechtung gegenüber der Mitgliederversammlung ist möglich. 

(3) Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Mitteilung des Annahmebeschlusses wirksam (Aufnahme). 

(4) Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung einen beratenden Beirat ernennen.

(5) Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. 

(6) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es 

(a) schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise geschädigt hat, insbesondere durch nicht gesetzeskonforme Handlungen oder 

(b) mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Setzung einer Zahlungsfrist von wenigstens vier Wochen sowie Androhung des Ausschlusses die rückständigen Beiträge nicht eingezahlt hat oder

(c) die Bedingungen für eine Mitgliedschaft nach §4.1 nicht mehr erfüllt oder den Vereinszweck nicht mehr unterstützt.

(7) Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, vor der Beschlussfassung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm schriftlich nebst Belehrung mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen. Gegen den Beschluss zur Ausschließung kann innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

(8) Jedes Mitglied hat das Recht, bei der Umsetzung der Vereinszwecke aktiv mitzuwirken und an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen. Jedes Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der Mitgliederversammlung. 

(9) Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen des Vereins zu fördern, insbesondere regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge zu leisten und, soweit es in seinen Kräften steht, die Veranstaltungen des Vereins durch seine Mitarbeit zu unterstützen. 

(10) Jedes Mitglied hat im Rahmen des Vereinszwecks den gleichen Anspruch auf Nutzung von Vereinseigentum sowie auf Hilfestellungen durch Rat und Tat, vermittelt durch den Vorstand. 


§ 5 Mitgliedsbeiträge 

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags wird in der Mitgliederversammlung bestimmt. 


§ 6 Organe des Vereins 

Organe des Vereins sind Vorstand und Mitgliederversammlung. 


§ 7 Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und bis zu vier weiteren Beisitzern. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei Vorstandsmitglieder vertreten. 


§ 8 Vergütung für Vereinstätigkeit

Vorstands- und Beiratstätigkeit werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

Mitgliedern des Vorstandes und der Beiräte kann für die Tätigkeit im Verein im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichlichkeiten eine Aufwandsentschädigung gewährt werden.

Über die Zahlung einer Aufwandsentschädigung und über deren Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.


§ 9 Amtsdauer und Beschlussfassung des Vorstandes 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl des neuen Vorstandes im Amt. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich oder fernmündlich einberufen werden. 


§ 10 Mitgliederversammlung 

Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern spezielle Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.


Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen.


Die Mitgliederversammlung entscheidet auch über:

  • Strategie und Aufgaben des Vereins
  • Beteiligungen, Aufnahmen von Darlehen, Beiträge
  • alle Geschäftsordnungen des Vereins
  • Satzungsänderungen
  • Auflösung des Vereins.


Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Kalenderjahres, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder einzuberufen. Die Einberufung zu Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Tagesordnung kann durch Mehrheitsbeschluss in der Mitgliederversammlung in der Sitzung ergänzt oder geändert werden; dies gilt nicht für Satzungsänderungen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich oder per Email bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. 


Beschlüsse können auch schriftlich gefasst werden. Dazu wird die Beschlussvorlage allen Mitgliedern per Post oder per E-Mail mit einer Frist von vier Wochen zur Stimmabgabe vorgelegt. Stimmabgaben, die nicht bis zum Ende der Frist beim Verein eingehen, gelten als Enthaltungen. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit der Mehrheit der erschienenen oder schriftlich abstimmenden Mitglieder. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. 

Zur Auflösung, Umbenennung oder Satzungsänderung ist eine zweidrittel Mehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern sofort schriftlich mitgeteilt werden.


§ 11 Beurkundung der Beschlüsse der Vereinsorgane 

Über die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer oder einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnen ist. 


§ 12 Auflösung

(1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fließt das Vermögen nach einer Sperrfrist von zwei Jahren einem von der auflösenden Mitgliederversammlung zu bestimmenden, gemeinnützigen Zweck zu. Liquidatoren sind der/die Vorsitzende und sein/ihr Stellvertreter/-in, hilfsweise der/die Kassenwart/-in, in gemeinschaftlicher Vertretung, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt. 

(2) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert. 


§ 13 Datenschutz

(1) Im Rahmen der Mitgliederverwaltung können von den Mitgliedern folgende Daten erhoben werden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift und E-Mailadresse. Diese Daten werden im Rahmen der Mitgliedschaft verarbeitet und gespeichert.

(2) Darüber hinaus veröffentlicht der Verein die Daten seiner Mitglieder intern wie extern nur nach entsprechenden Beschlüssen der Mitgliederversammlung und nimmt die Daten von Mitgliedern aus, die einer Veröffentlichung widersprochen haben.


Vorstehende Satzung wurde am 28.09.2019 errichtet.